Hans-Dirk Reinartz

Facharzt – Palliativarzt – Lebenslotse – Motivberater

Angehörigen Beratung – Burnout Prophylaxe

  • Facharzt f. Anästhesie mit Diplom Palliativmedizin
  • Über 16.000 Therapiestunden als Therapeut bei Thorwald Dethlefsen
  • Begleitung von über 2500 Patienten in der letzten Lebensphase.
  • Über 15.000 Gesprächsstunden mit Patienten UND deren Familien
  • Online Betreuung Angehöriger von Patienten mit lebensbedrohenden Erkrankungen
  • Burnoutberatungen /Burnoutprophylaxe
  • Seit 2009 zertifizierter Berater für Lebensmotive:  Motivstrukturanalyse®(MSA) und Reiss-Profil®
  • Beratung für Menschen, die beruflich oft mit dem Tod konfrontiert sind und sich auf solche Situationen besser vorbereiten wollen.

Sie nutzen meine 36 Jahre Berufserfahrung zur Lösung Ihrer Probleme…

  • Sie sehen wieder Land und können mit den Herausforderungen besser umgehen.

  • Die Kommunikation in Ihrer Familie wird einfacher.

  • Auch Ihre eigene Situation stabilisiert sich.

Die Erfahrungen, die Ihnen hier zugute kommen, habe ich in drei großen, sehr unterschiedlichen, Arbeitsbereichen mit vielen Höhen und auch Tiefen gesammelt. Derzeit befinde ich mich im vierten und wohl letzten meiner sogenannten  “Arztleben”. Aus jedem der drei vorherigen “Arztleben” fließen wichtige Elemente in meine Unterstützungsgespräche ein

Damit Sie besser verstehen, was ich heute für Sie tun kann, möchte ich Ihnen meine persönliche Geschichte erzählen, wie ich zu dem wurde, der ich heute bin. Mein Berufsleben verlief ganz und gar nicht gradlinig. Erfolge und Niederlagen wechselten sich ab. Egal wie steinig meine Wege, Umwege und Irrwege waren – ich bin immer weiter gegangen! Manchmal bin ich “gestürzt”, trotzdem immer wieder aufgestanden.

Lebenskrisen sind immer auch Chancen!  Damit Sie dieses Prinzip leichter erkennen können, erzähle ich Ihnen meine wechselvolle Arztgeschichte.

Es sind die Krisen, die uns Menschen zum Lernen und Umdenken bringen – nicht die guten Zeiten.

So profitieren Sie heute von meinen vier Arztleben, denn unsere Konzepte helfen Ihnen, unnötige Umwege zu vermeiden. So können Sie die Zeit mit Ihrer Familie so gut wie möglich gestalten.

Erfahrungen aus meinen 4 unterschiedlichen “Arztleben” kommen Ihnen zugute…

Mein derzeitiges “viertes Arztleben” seit 2013: Lebenslotse

Für Sie ist mein letztes Arztleben als Lebenslotse am wichtigsten, deshalb fange ich damit an.

In den 12 Jahren als Palliativarzt habe ich sicherlich über 15.000 Gesprächsstunden mit Patienten und Ihren Familien verbracht. Wir haben uns den Luxus leisten können, die Angehörigen nahezu gleichrangig zu begleiten. Viele von Ihnen stecken in großen Krisen, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Niemand lernt, wie man mit schwer kranken Menschen umgeht, wie man mit Ihnen redet oder was man sagen soll und was nicht.  Durch all diese Probleme habe ich tausende von Angehörigen lotsen dürfen. Deshalb nenne ich mich auch “Lebenslotse” denn ich lotse Menschen durch Lebenskrisen hindurch.

Meine vorherigen Lebensstationen haben meine Lösungskonzepte erst möglich gemacht: Aus dem Studium der Lebensmotive und der positiven Psychologie entwickelte ich nach meinem eigenen Burnout neue Ansätze der Gesprächsführung. Aus meinen Kenntnissen der seelischen Bildersprache entstanden meine “Seelenbilder als Wege zum inneren Arzt.  Mit meiner Kooperationspartnerin, Apothekerin Helga Grafe, führte ich bewährte Einzelkonzepte in eine umfassende Strategie zusammen. 

Wir arbeiten für Sie nach dem “4A-Prinzip”, denn wir arbeiten für Sie “anders als alle anderen”  – probieren Sie es aus!

Die Vorgeschichte des Lebenslotsen begann mit meinem eigenen Burnout.

Die Erkenntnisse daraus helfen Ihnen, für sich ebenfalls neue Wege zu entdecken.

Warum erzähle ich Ihnen das?  Sie profitieren davon, dass ich existenzielle Lebenskrisen aus eigener Erfahrung kenne und auch weiß, wie verloren ich mich im Medizinsystem fühlte, weil sich niemand für mich zuständig fühlte. Mir ist aus eigenem Erleben vertraut, wie sich scheinbar unlösbare Kommunikationsprobleme mit mir selbst und mit anderen anfühlen. Und ich habe Lösungen erarbeitet – fachlich und menschlich – die Ihnen jetzt zugute kommen.

Meine größte Lebenskrise katapultierte mich 2008 in tiefe schwarze Löcher und unendliche leere Wüsten… das Wort BURNOUT klingt viel zu  harmlos für das, was dahinter steckt!

Vom Entflammt-Sein und ärztlicher Arbeitsfreude rutschte ich langsam aber sicher in eine lange Periode des Ausbrennens: Ich war nicht mehr belastbar, fing an Fehler zu machen und zog mich innerlich und äußerlich zurück. Monatelang wehrte ich mich gegen die Diagnose und verdrängte alle Symptome.

Das Ende kam plötzlich und heftig: Schlagartig folgte an einem Nachmittag 2009 der Zusammenbruch.  Mein Hausarzt schrieb mich sofort für unbestimmte Zeit krank und eine monatelange Arbeitsunfähigkeit begann.

Das Bild links zeigt ein frisches Grab und den von mir hinein kopierten Spruch über das “ungelebte Leben”, das am Grab der meisten Menschen trauert. So ungefähr fühlte ich mich: ich lebte nicht und war auch nicht tot. Ich war eine Art Zombie in einem ungelebten Leben. Monatelang war mir das egal, ich schaute willenlos der verrinnenden Zeit hinterher.

Als ich irgendwann ganz unten war, sagte der letzte Rest Wertschätzung mir selbst gegenüber “STOPPPPPP !!!!” Es war das letzte Aufbäumen vor dem endgültigen endlosen Ende. Der letzte Lebensfunke riss mich aus der Lethargie. Ich glaube heute, dass ich damals einfach nach “ganz unten” gefallen war und auf dem “Boden des schwarzen Nichts” aufschlug. Klingt alles abstrakt, aber ich finde keine bessern Bilder – mit Gefühlen kann ich nicht dienen, ich hatte nämlich keine mehr.

Nach endlosen Monaten machte mich das Medizin-System dann wieder “arbeitsfähig”. So kehrte ich dann scheinbar gesund in mein altes Arbeitsverhältnis zurück. Hauptsache, ich funktionierte wieder. Kranke Ärzte passten irgendwie nicht ins System.

Es folgten schwierige Jahre, die mir zeigten, dass Arbeitsfähigkeit nicht gleich zu setzen ist mit “Ende des Burnout”! Zur Klarstellung: das alles lag nicht am Arbeitsumfeld mit schwerstkranken und sterbenden Menschen. Diese Arbeit erfüllte mich zutiefst – und konnte trotzdem nicht verhindern, dass ich bis auf einen winzigen Lebensfunken ausbrannte.

Diese Existenzkrise traf mich weit schwerer als ich gedacht hatte. Doch sie war auch meine große Chance, die ich genutzt habe. Ich änderte mein Leben komplett – nichts blieb mehr wie es vorher war. 2011 heiratete ich zum dritten Mal. 2012 kündigte ich meine Stelle als stellvertretender Leiter der Palliativstation und bereitete meine Auswanderung zu meiner Frau in die Ukraine vor.

Nutzen auch Sie die Chance in der Krise und finden – vielleicht mit unserer Hilfe – neue Wege.

“Erstes Arztleben”  1983 – 1991 (Duisburg – Fulda – Günzburg)

Zurück zum Anfang! Mein erstes Arztleben begann im Oktober 1983 als Narkosearzt und Notfallmediziner und gipfelte im Spezialisten für Neuroanästhesie an einer Universitätsklinik. Der Operationssaal mit komplizierten Narkosen bei Eingriffen am Gehirn und die Intensivstation mit künstlich beatmeten Patienten waren mein Leben. Im Urlaub machte ich Dienst als Hubschrauber Rettungsarzt im Schweizer Hochgebirge. Diese Einsätze brachten mich immer wieder in Extremsituationen.  Wie es sich anfühlt, dem eigenen Tod zu begegnen und auch zu erleben, wie Freunde bei Einsätzen ums Leben kamen, wird mich lebenslang begleiten.

Die Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen kommen Ihnen heute zugute.

Nach einigen Jahren kam dann die erste große berufliche Krise, denn ich hatte fast nur mit bewusstlosen Patienten zu tun. Ich wollte mich jedoch um den ganzen Menschen kümmern und nicht nur für körperliche Lebenserhaltung verantwortlich sein. Die anfängliche Traumstelle wurde nach einigen Jahren zu einen Alptraum. Einerseits sehnte ich mich nach nach einer Veränderung. Andererseits hatte ich einen unkündbaren Vertrag in öffentlichen Dienst und somit eine sichere Lebensstellung. Diese Sicherheit aufzugeben, war sehr schwer.  Letztendlich weckte mich der Satz “Schlimmer gehts nimmer – es kann nur besser werden”.  Also wagte ich dann den Schritt in ein neues Leben.

Auch für Familienmitglieder oder Freunde schwer kranker Menschen beginnt mit deren Erkrankung ein neues Leben.

Mein zweites Arztleben  1991-2000 (München)

Anfang der 1990er Jahre begann dann mein zweites Arztleben.

In München lernte ich den Psychologen Thorwald Dethlefsen kennen und tauschte die Sicherheit des öffentlichen Dienstes gegen eine ungewisse Zukunft als Psychotherapeut außerhalb der Schulmedizin. Die Entscheidung, den sicheren Weg aufzugeben und mich auf unsicheres Neues einzulassen, war eine der besten meines Lebens.  In den folgenden zwei Jahrzehnten, die ich Thorwald Dethlefsen haupt- und nebenberuflich begleiten durfte, habe ich mehr „Mensch sein“ in allen Höhen und Tiefen erlebt, als ich je für möglich gehalten hätte! Und ich lernte das Arbeiten mit den inneren Bildern der Klienten. Fast alle Klienten, die zu uns kamen, “steckten” in Lebenskrisen fest. Als Therapeut lernte ich den gigantischen Wert innerer Bilder als Ausweg aus Krisen kennen und lieben. Lebenskrisen können eine große Chance sein, neue Wege zu entdecken.

Das Leben zeigt uns gerade in schweren Zeiten, wo unsere Verantwortung liegt und was wir lernen sollen. Das gilt übrigens gerade auch für Sie als Angehörige/r eines schwer kranken Menschen.

Mein drittes Arztleben 2000-2012 (Wien – Ried im Innkeis)

Nach fast 10 Jahren außerhalb der etablierten Medizin kam dann der nächste schwierige Entwicklungsschritt. Es ging ins Ausland und zurück in die Schulmedizin. In Österreich begann mein drittes Arztleben als Palliativarzt. In der Begleitung von sterbenden Menschen und deren Angehörigen kamen beide vorherigen Wege ganzheitlich zusammen. Als Anästhesist behandelte ich körperliche Symptome, als Therapeut half ich auf seelischen Ebenen und als Palliativarzt konnte ich alle Fähigkeiten gemeinsam einsetzen.

Diese 12 Jahre als Palliativarzt helfen Ihnen heute, einen neuen Weg im Umgang mit Familie und Krankheit zu finden.

Der Kreis schließt sich: mein viertes Arztleben in Odessa in der Ukraine

Wie komme ich als deutscher Arzt in die Ukraine?  Ganz einfach… meiner Frau zuliebe! Sie ist in Odessa geboren und arbeitet hier seit drei Jahrzehnten als Augenchirurgin an einer der größten Augenkliniken Europas. Operativ und wissenschaftlich ist sie sehr hoch spezialisiert auf Hornhauterkrankungen, was einen Stellenwechsel nach Zentraleuropa so gut wie unmöglich macht. Deshalb entschloss ich mich, 2013 erneut den Schritt ins Ausland zu wagen und von Österreich in die Ukraine zu ziehen. Das Bild links zeigt uns bei meinem ersten Besuch in Odessa 2003. Die ersten drei Berufsleben waren alle offline – direkter Kontakt zu Patienten/Klienten in Praxis und Klinik. Mein viertes Arztleben ist ganz anders als die vorherigen: online und in der Ukraine. Auch hier durfte ich einige Krisen durchleben, denn es ist nicht einfach, mit 57 Jahren in einem fremden Land neu anzufangen und gleichzeitig eine online Existenz aufzubauen. Nach einigen Umwegen und Irrwegen habe ich dann meine Passion gefunden, in der ich alles vorherige vereinen kann.

Diese vielen Veränderungen und Umbrüche in meinem eigenen Leben versetzen mich heute in die die Lage, Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Herausforderungen zur Seite zu stehen und Ihnen neue Lösungswege zu weisen. Damit Ihr Leben trotz Krankheit in der Familie lebenswert bleibt.

 Meine Kooperationspartnerin Apothekerin Helga Grafe unterstützt mich mit ihren Spezialkenntnissen:

  • Fast 40 Berufsjahre als Apothekerin mit zehntausenden Stunden Patientenberatung

  • Zusätzlich komplettes Medizinstudium

  • Spezialistin für Komplementärmedizin als Ergänzung zur Schulmedizin

  • Ernährungsberaterin

  • Wechseljahresberaterin

  • Umfangreiche weitere Zusatzausbildungen

 

Helga Grafe sagt über sich:
 
Durch meine zwei Studiengänge Pharmazie und Medizin habe ich nicht nur Wissen in Anatomie, Physiologie, Biochemie und Medikamentenkunde, sondern durch viele Aus- und Fortbildungen konnte ich mir auch viele ganzheitliche Denkansätze aneignen… Therapeutin für Westliche Phytotherapie und Schüssler Mineralstoffe, Aromatherapeutin u.a. in der Pflege und Palliativmedizin, Bachblüten und orthomolekulare Medizin.
 
Fast 20 Jahre lang Selbständigkeit mit eigener Apotheke. So kann ich nach vielen zehntausend Beratungsstunden in den Gesprächen mit meinen Klienten aus einem großen Fundus schöpfen und helfen, die für Sie stimmigen Wege zu finden.
 
Aber nicht nur das berufliche, sondern auch das private Umfeld prägt meine Beratungsfähigkeiten. Nach dem unvorhersehbaren Tod meines ersten Mannes und durch die tödliche Erkrankung meines späteren Schweizer Lebensgefährten hatte ich immer wieder Chancen, mich aufzurappeln und den Froh- und Lebenssinn nicht zu verlieren. Die Krisen machten mich achtsamer und stärker.
Alle diese Erfahrungen und mein Wissen möchte ich an Sie weitergeben und Sie dabei unterstützen, Ihre eigenen Ressourcen zu entdecken, aufzubauen und sie auch zu pflegen.
Unsere Kooperation aus meiner Sicht:
Helga Grafe und ich sind seit vielen Jahren miteinander befreundet. Das Bild unten stammt von einem Treffen im Jahr 2007. Unsere Freundschaft und enge Kooperation kommt Ihnen unmittelbar zugute!
Helga Grafe unterstützt Sie mit ihrer Lebenserfahrung und ihren speziellen Beratungen zu den Themen Komplementärmedizin, ganzheitliche Gesichtsanalyse, Ernährung, Nahrungsergänzung und vielen anderen Bereichen – optimal abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse.  Sie stellt Ihnen den jahrzehntelangen Erfahrungsschatz hier gerne zur Verfügung.