Ein paar Gedanken zum Thema Komfortzone

Was ist das?

Die persönliche Komfortzone ist der Bereich, in dem ich mich sicher und wohl fühle. Hier kenne ich mich aus und sehe jede Gefahr schon von weitem und fühle mich wohl!

Und Gefahr ist immer da, wo Überwindung und/oder Anstrengung anfangen und es eben nicht mehr bequem und sicher ist. Dort beginnt dann Herausforderung aber auch Wachstum.
Die Komfortzone ist einzigartig wie ein Fingerabdruck.

Jeder Mensch hat seine eigene Komfortzone, auch der Kranke!

Die Ränder bzw Grenzen verlaufen, wo es unbequem wird, sehr individuell. Wenn ich z.B. einen Devisenhändler sehe, der lächelnd vor etlichen Monitoren sitzt, mit Millionen jongliert und sichtlich zufrieden ist (oder zu sein scheint) – wäre es für mich unerträglich, egal wie viel ich verdienen würde.

Verlassen der Komfortzone.

Das macht Angst, weil wir das gewohnte sichere Umfeld verlassen.
In der Komfortzone fühlen wir uns sicher – sind aber auch angebunden oder sogar gefangen. Der sichere Hafen ist immer sicher, aber auch klein. Die große weite Welt ist woanders und unerreichbar.

Der Hund auf dem Bild unten liegt gemütlich auf einer weichen Liege in der Sonne, direkt neben sich den Fressnapf mit Wasser. Besser kann man es nicht darstellen.
Dieses Gefangensein in der Komfortzone zeigt ein kleines Detail auf dem Bild mit dem Hund, das man fast nicht sieht. (mit Pfeilen gekennzeichnet)

 

 

Wenn man genau hinschaut, sieht man eine blaue Hundeleine: er ist angebunden!

Und das zeigt etwas Wichtiges auch für uns Menschen: wir sind in der Komfortzone zwar relativ sicher, es geht uns relativ gut – aber wir sind angebunden, manchmal so, dass wir es gar nicht sehen.

Wer bindet uns an, hält uns gefangen? …ganz einfach: wir selbst. Ich und Du und Du und alle Leser ketten sich in der Komfortzone an. Bloß nicht herausfallen, das wäre gefährlich.

Raus aus der Komfortzone!

Aber, da gibt es dann noch einen Teil in uns, manchmal tief verschüttet, der will mehr, der will raus aus dem sicheren Hafen auf den großen weiten Ozean und die Welt entdecken…!

Dieser Teil in uns wird aber von dem Komfortzonen-Liebhaber unterdrückt. Der will lieber das Alte behalten, auch wenn es dort manchmal gar nicht so komfortabel ist. Dieser Bewahrer und will uns einflüstern, dass es da draußen gar nicht gut ist, ja sogar, dass es auf dem weiten Ozean gar nichts zu entdecken gibt!

„Lieber die bekannte Hölle als den unbekannten Himmel.“ sagt dieser Bewahrer und Festhalter in uns allen.

Der Gegenpol, der Entdecker, der aus dem sicheren Hafen auslaufen will, steht so lange auf verlorenem Posten, bis ein kleiner Impuls kommt, ein kleiner Wassertropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Es gibt diesen Entdecker, der diese Komfortzone langweilig und perspektivlos findet, der sich entwickeln will, Neuland betreten will, in jedem von uns: in mir, in Dir und Dir und allen Lesern.

Sich selbst Frei-Raum geben

Diesem Teil möchte ich Raum geben und sagen „Du hast recht, lass uns aufbrechen und die Lebensinseln entdecken, die jenseits des Horizonts liegen. Dort wartet Neues!“

 

Vielleicht kommt ja wirklich etwas viel Besseres als jetzt?

In einem alten Weisheitsbuch fand ich sinngemäß folgenden Satz:

„Bewegt euch, geht, tanzt, springt, lauft im Kreis, lauft zurück, tut alles, was ihr wollt, aber BLEIBT NICHT STEHN!

 

Mein Impuls zum Thema:

Laufen Sie aus dem sicheren Hafen der Komfortzone aus und entdecken Sie die weite Welt!