Geben ist mehr als Nehmen

 

“Umarmung zu verschenken” war eine spannende Herausforderung im Urlaub

Letztes Jahr im Urlaub machten wir bei einer sog. “Challenge” mit: meine Frau und ich bekamen alle zwei Tage eine neue Aufgabe zum Thema “Komfortzone verlassen”.

Es mussten ungewohnte, idealerweise neue und herausfordernde Aktionen sein, denen wir uns stellen sollten.

Eine der Aufgaben war, “Fremden Menschen etwas geben” und dabei das Gefühl zu erleben, etwas zu schenken – einfach so, ohne Gegenleistung. Und vor allem zu spüren, was in uns und in anderen Menschen dadurch ausgelöst wird.  Etwas geben, ohne eine Gegenleistung dafür zu nehmen, ist in unserer Zeit unüblich geworden. Viele Menschen schauen vor allem im Geschäftsleben darauf, wie sie möglichst viel (ein)nehmen können und dabei möglichst wenig (aus)geben müssen. Egoismus steht im Vordergrund und “Haben wollen” – manchmal sogar um jeden Preis.

Was sollten aber wir beide in einem fremden Urlaubsort unbekannten Menschen geben? Schnell kam die Idee, etwas von uns selbst zu geben: eine Umarmung an völlig fremde Menschen zu verschenken und schauen, was in uns und bei den anderen passiert.

Wir stellten uns also mitten in die Fußgängerzone und hielten ein Schild in der Hand mit der Aufschrift “Umarmung zu verschenken”. Zugegeben, das war nicht einfach. Ehrlich gesagt, hatten wir etwas Angst, ausgelacht zu werden, denn “man macht so was doch nicht einfach so”!

Das Gegenteil war der Fall: die Menschen waren zuerst erstaunt und dann begeistert. Andere Leute blieben stehen, um zu schauen, was da passierte und einige wollten sogar mitmachen.

Für uns selbst war es ein wunderbares und “glückstränenreiches” Erlebnis. Das Gefühl andere Menschen in den Arm zu nehmen und eine sofortige Vertrautheit zu spüren, brachte bei uns und manchen anderen Freudentränen hervor.

Am Ende waren wir glücklich und schauten in gar nicht mehr fremde, glückliche Gesichter um uns herum – obwohl kein Geld und keine materiellen Güter getauscht wurden! Der Urlaub war wunderschön und der “Umarmungstag” war ein echter Höhepunkt. Das Beitragsbild zeigt ein kleine Szene an diesem Tag mit einer glücklichen Mutter, umarmt von meiner Frau und einen staunenden Sohn, der sich fragt, was Mama da gerade macht. Am Ende strahlten alle drei um die Wette. 🙂

 

Das Thema ist ein ganz wichtiges im Leben aller Menschen, deshalb noch ein zweites Beispiel und eine “philosophisch-spirituelle” Deutung:

Im Internet gibt es ein wunderbares Video “Geben ist schöner als Nehmen”, das viele Millionen Menschen zu Tränen rührte…

In diesem wundervollen Video wird eindrucksvoll das Gesetz der Resonanz gezeigt.

Fast 20.000.000 Abrufe verschiedener Versionen auf YouTube sprechen für sich! Eigentlich ist es ein einfaches thailändisches Werbevideo mit englischen Untertiteln – aber wenn es nur das wäre, hätten es nicht viele Millionen von Menschen angeschaut!

Die Handlung ist einfach: ein kleiner Junge klaut Medikamente für seine kranke Mutter, wird erwischt und von der Apothekerin auf offener Straße zur Rede gestellt. Der Besitzer eines kleinen Imbiss sieht es, bezahlt die Medikamente und gibt dem Jungen sogar noch warme Suppe für die Mutter mit.
Der arme Imbissbetreiber gibt immer wieder den noch Ärmeren kostenloses Essen, sehr zum Missfallen seiner kleinen Tochter.

Dann kommt ein Zeitsprung von 30 Jahren…

Der  inzwischen alte Besitzer wird ohnmächtig und kommt in ein Krankenhaus. Die Behandlungskosten sind extrem hoch, die erwachsene Tochter müsste den Imbiss verkaufen, um alles bezahlen zu können.

Das Ende des Videos verrate ich hier natürlich nicht, dass muss man einfach direkt erleben. Mir jedenfalls kommen immer wieder die Tränen, wenn ich es sehe.

 

 Hier klicken zum Video

 

Es ist ein wunderbares Beispiel für das ZWEITwichtigste Schicksalsgesetz: das Resonanzgesetz!

(Das wichtigste Gesetz ist das Polaritätsgesetz, das unser aller Leben maßgeblich beeinflusst und doch von so wenigen Menschen beachtet wird.)

Was bedeutet das Resonanzgesetz?

  • dass wir alles ernten müssen, was wir säen
  • dass wir das bekommen, was wir aussenden
  • dass wir das verdienen, was mit uns geschieht
  • dass wir unseres Glückes Schmied sind – hören wir alle gerne
  • dass wir aber auch unser Pech selbst schmieden – hören wir gar nicht so gerne
  • Ich und nur Ich bin für mein Schicksal verantwortlich

Diese Aussagen sind nicht alle „schön und angenehm“ sondern zum Teil sogar sehr hart und scheinbar ungerecht. Schaut man aber den Videoclip oben an, erfährt man etwas sehr Wichtiges:

  • nicht immer liegen Samen säen und Früchte ernten so nah beieinander
  • was mit einer „bösen“ Tat als Diebstahl beginnt, erweist sich für den Jungen und seine kranke Mutter als Segen: sie überlebt und der Junge kann zur Schule und später zur Universität gehen
  • der Besitzer des Restaurants zahlt nicht nur die Medikamente sondern gibt auch noch zusätzlich etwas zu Essen, das ihm seine Tochter eher widerwillig bringt
  • erst Jahrzehnte (!) später ernten alle Beteiligten die Früchte…
  • der Imbissbetreiber gibt immer wieder den Armen kostenloses Essen ohne Gegenleistung
  • als er krank wird und die Krankenhaus-Rechnungen für die Tochter unbezahlbar sind, zahlt der Arzt das Geld aus eigener Tasche und schreibt in dem Brief „Bezahlt vor 30 Jahren mit Schmerzmitteln für meine Mutter und einer warmen Mahlzeit“

Fazit: Der Junge bekommt – und zahlt als Arzt zurück. Der Imbissbesitzer gibt jahrzehntelang kostenlose /Mahlzeiten ab – und erntet die Früchte als er selbst krank wird.

Meine persönliche Lehre aus dem Video:

Das Schicksal arbeitet FÜR uns, wenn wir uns darauf EINLASSEN.

Anders ausgedrückt: „Alles fügt sich, wenn wir uns fügen.“

Das möchte ich den Lesern gerne zur Nachahmung empfehlen. Ob ihr es macht, entscheidet jeder selbst.