Wir gehen 60 Minuten gemeinsam auf Ihrem Weg

… Wir stärken Ihre Stärken anstatt Schwächen zu bekämpfen

… Wir machen Pausen wann immer Sie möchten

… Sie bestimmen Kurs und Geschwindigkeit

… Sie sind sicher an meiner Seite

… Sie werden staunen, wie weit wir kommen

Als Palliativarzt sitze ich mit Ihnen auf Augenhöhe zusammen

und frage als erstes … 

“Was kann ich für Sie tun?”

 

Auch Ihnen oder Ihren Angehörigen stelle ich dieselbe Frage online

"Was kann ich für Sie tun?"

...und wir sprechen eine Stunde über alles, was Sie bewegt.

 

Dabei profitieren Sie von meinen Erfahrungen mit allen (!) Themen, die in dieser schwierigen Lebensphase auftauchen können.

Bei mir gibt es keine Tabubereiche - alles (!) darf von Ihnen angesprochen werden. Und Sie können mich gerne beim Wort nehmen!

Warum darf ich das so einfach behaupten?

...Ich habe insgesamt fast 12 Jahre als Palliativarzt über 2500 Menschen und ihre Familien intensiv betreut und weit über 15.000 Gesprächsstunden mit ihnen verbracht.

Bei allen Gesprächen habe ich sehr von den zwei Jahrzehnten mit Thorwald Dethlefsen profitiert! 

Er lehrte mich, mit Bildern zu arbeiten.  Das erleichtert die Kommunikation mit Betroffenen und Angehörigen enorm, denn sie sprechen ebenfalls sehr oft in Bildern, die versteckte Botschaften erhalten.

Ein paar Beispiele möchte ich gerne mit Ihnen teilen

  • Die schwierige Spinne

Eine Patientin erzählte mir von einer Spinne, die sie gerade kurz vor unserem Gespräch gesehen hatte und sagte "Das ist alles so schwierig"... Das Bild der "schwierigen Spinne" machte mich hellhörig und ich fragte nach... wenige Minuten später erzählte sie mir von extrem belastenden Situationen in ihrer Kindheit. Um dem zu entgehen, versteckte sie sich immer hinter einem Schrank und dort waren so viele ekelhafte Spinnen. Hätte ich ihr Bild der "schwierigen Spinne" nicht aufgenommen, wäre die Vergangenheit nie zur Sprache gekommen. So war ich der erste Mensch, dem sie je von diesen Dingen erzählt hat und das hat Ihr die Situation, die sie seit Jahrzehnten mit sich herum schleppte, enorm erleichtert.

 

Sehr oft sind es Dinge, die tief im Innern in verschlossenen Tresoren aufbewahrt werden, die eine Situation heute massiv beeinflussen.

 

  • Kriegserlebnisse

Ein Frau aus dem ehemaligen Jugoslawien bewarf jeden weiß gekleideten Menschen, der ihr Zimmer betrat, mit kleinen Steinchen aus dem Hydrokultur Blumentopf. Wir wunderten uns, bekamen von ihr aber keine Antwort. Nachfragen bei der Familie ergab, dass ihr Haus im Bürgerkrieg von Soldaten in weißer Winter-Tarnkleidung angegriffen und Verwandte getötet wurden. Sie selbst konnte entkommen. Als Reaktion auf die Erlebnisse bewarf sie uns "Weißkittel" mit den Steinchen aus dem großen Blumentopf. Das war ihre Art, die belastende Situation viele Jahre später kurz vor ihrem Tod nonverbal zu verarbeiten, denn darüber sprechen konnte oder wollte sie nicht. Von da an waren ihre Würfe für uns alle kein Problem mehr - sie machte es weiter und wir konnten gut damit umgehen.

 

  • Nach Hause gehen

Ein ganz einfache Aussage, "Ich möchte nach Hause gehen" hat in meinem Bereich oft mehrere Bedeutungsebenen. Da möchten die einen ein paar Stunden Ausgang, andere wollen ganz entlassen werden - aber sehr viele Menschen am Lebensende möchten sterben und meinen das mit "nach Hause kommen". Wenn ich das so schreibe, erscheint es eindeutig, aber in tatsächlichen Gesprächen ist es oft nicht klar.

 

Das Unbewusste im Menschen spricht immer mit, kann sich aber nicht mit Worten ausdrücken!

Also nutzt es Bilder und es ist manchmal kein leichter Weg, diese Bilder zu entschlüsseln, denn der Verstand vernebelt gerne die Situation.

  • Der blaue Zettel

Eine alte Wienerin sprach immer wieder von dem "Blauen Zettel" und ich als Deutscher wusste nicht, was sie meinte. Sie gab allerdings auch keine weitere Erklärung ab. Den anderen Kollegen gegenüber erwähnte sie den blauen Zettel nicht. Es schien ihr sehr wichtig zu sein, sie wollte etwas von mir, benutze aber nur dieses Bild vom blauen Zettel. Meine Nachforschungen im Internet ergaben, dass nach dem Krieg im sowjetisch besetzten Teil Österreichs oft Frauen vergewaltigt wurden. Wurden sie schwanger, mussten sie ein blaues Formular ausfüllen, mit dem sie dann eine Schwangerschaftsunterbrechung vornehmen lassen konnten. Das war der blaue Zettel, von dem die Patientin immer sprach. 

Als ich beim nächsten Gespräch sagte, dass ich die Bedeutung nun kenne, war sie sehr erleichtert. Denn jetzt war ich es, der das Wort "Vergewaltigung" erstmals aussprach.  Sie konnte nur das Bild benutzen, denn ihr Verstand verbot Gespräche über derartige Tabuthemen.  Nachdem ich nun den Verstand ausgetrickst hatte und das Tabuwort Vergewaltigung erwähnte, konnte sie erzählen, dass sie als junge Frau in ihrer Wohnung von einer Gruppe Sowjetsoldaten missbraucht wurde und einer am Ende - wohl aus schlechtem Gewissen -  ihr dieses blaue Formular in die Hand drückte. Sie überlebte mit schweren Verletzungen und konnte keine Kinder mehr bekommen. Ihr ganzes Leben hat sie aus Scham geschwiegen und erst am Lebensende konnte sie es mir erzählen. Doch vorher musste ich das Bild des blauen Zettels entschlüsseln. Das war vermutlich der letzte verzweifelte Versuch ihres Verstandes, das Thema doch noch zu verschweigen, denn ein Deutscher konnte das Bild nicht verstehen. Sie hatte nicht mit meiner Vorliebe für unbewusste Themen gerechnet. Kurze Zeit später starb sie sehr leicht, denn die schwere Bürde des Unausgesprochenen  lastete nicht mehr auf ihr.

  • Verpasste Gelegenheit 

Leider gibt es auch Situationen, die sich nicht auflösen. Bei einer abendlichen Visite sagte mir ein Patient , er wolle unbedingt ein großes Lebensproblem mit mir besprechen, über das er noch mit niemandem gesprochen habe. Ich bot ihm an, jetzt sofort darüber zu reden. Er sagte "Lieber morgen, heute bin ich so müde." In der Nacht starb er und nahm sein unausgesprochenes Problem mit ins Grab. 

 Ihnen wünsche ich, dass Sie über Ihre Probleme sprechen können.

Alle hier beschriebenen Geschichten, alle Leichtigkeit und alle Ängste, alle Probleme und alle Lösungen habe ich persönlich erlebt und aktiv begleitet. Ich habe mich immer zu den Menschen hingesetzt und offene Fragen gestellt - so hatten sie die Möglichkeit, das anzusprechen, was in ihnen gerade Thema war, oft jenseits der medizinischen Fragestellungen - egal, ob es wenige Minuten der zwei Stunden dauerte. Das machte den Stationsbetrieb oft kompliziert, denn meine Visiten haben manchmal alle Zeitpläne über den Haufen geworfen.

 

Mit diesem Hintergrund biete ich auch Ihnen ein Gespräch mit der Einleitungsfrage an...

..."Was kann ich für sie tun?"...

...bei dem Sie die Themen vorgeben und ich verspreche, dass ich für alles ein offenes Ohr habe!

Sie bekommen von mir die beste Medizin, die ich Ihnen geben kann:

– Erstens meine fachliche und menschliche Kompetenz

Eine langjährige Arbeitskollegin sagte zu mir:

“Hans-Dirk, du hast einen Blick für die Sorgen deiner Mitmenschen. Du hast das wunderbare Talent, in schwierigen Situationen die richtigen Worte zu finden.”

Dr.med. G.B.

Fachärztin

– Die zweite hochwirksame Medizin heißt … Zeit

Ihre Lebenszeit kann ich nicht vergrößern, doch ich kann etwas von meiner Zeit mit Ihnen verbringen!

“Dank unserer Gespräche lebe ich jetzt,  vorher war ich tot!”

Frau S.

Patientin auf meiner Palliativstation

Die Dynamik einer Beratung ist schwer zu beschreiben,

deshalb lasse ich Bilder sprechen!

Am Ende einer Beratungsstunde

sollte Ihr Horizont weiter sein 

und gleichzeitig Ihr Blick für wichtige Details geschärft sein.

“Ein Mann liegt am Strand” … Ein Satz – Zwei verschiedene Situationen

Unsere Sprache hat wesentlich mehr Inhalte als Worte,

deshalb ist es so wichtig, “hinter die Sätze” zu schauen!

Fremdartige und Angst auslösende Themen

dürfen und sollen hochkommen

– am Ende sollte Nähe da sein

Schnelle Dynamik und Ruhepunkte gehören zu jedem guten Gespräch

Zu Beginn des Gespräches dürfen dunkle Wolken am Horizont sein

– am Ende sollte die Luft klar ein

Wenn Sie mit mir arbeiten möchten, 

mache ich es Ihnen einfach... 

Nehmen Sie sich 60 Minuten meiner Zeit zu Ihrer freien Verfügung.

Diese Beratungsstunde können Sie nach einer therapeutischen Bilderreise bei weiteren offenen Fragen buchen.

Sie können diese Stunde natürlich auch getrennt von den online Reisen wahrnehmen.

Wir können in ein einmaliges einstündiges Gespräch führen oder auch auf zweimal 30 Minuten aufteilen